Optimierung der P-Elimination
Oberflächengewässer wie Flüsse, Seen und Talsperren sind eine wichtige Quelle für die Trinkwassergewinnung, da sie große Mengen an Wasser bereitstellen können. Sie dienen oft direkt oder indirekt als Rohwasserquelle für Wasserwerke, die das Wasser reinigen und aufbereiten, um es als Lebensmittel nutzbar zu machen. Eine gute Wasserqualität unserer Oberflächengewässer ist somit unerlässlich. Besonders Phosphor steht in der Kritik, schon in geringer Konzentration, die Wasserqualität drastisch zu beeinflussen. Ein merklicher Anteilteil der Phosphorbelastung unserer Gewässer resultiert aus Kläranlagen, welche Oberflächengewässer als Vorfluter nutzen. Um genau diesem Aspekt entgegenzuwirken und zur Einhaltung der neuen Kommunalabwasserrichtlinie halten wir von der UNITECHNICS KG es für wichtig, gut und richtig auch Sie zu unterstützen, die Phosphorfracht im Ablauf Ihrer Kläranlage zu reduzieren.
- Optimierungspotenzial
Wir möchten Sie und Ihre Anlage kennenlernen und ermitteln das bereits vorhandene Optimierungspotenzial. Aufgrund der Individualität von Kläranlagen sowie deren Fracht halten wir einen vor Ort Termin für besonders wichtig. Unsere Ingenieure verschaffen sich mit Ihnen zusammen einen detaillierten Einblick über den Aufbau, den Zustand sowie Ihren persönlichen Erfahrungen beim Betrieb der Kläranlage. Im Anschluss an unseren Besuch bei Ihnen lassen wir Ihnen eine Liste der benötigten Daten zukommen. Die Datenabfrage umfasst in der Regel Planunterlagen von der gesamten Anlage und den Leitungsverläufen sowie Betriebstagebücher in digitaler Form.
Es kann vorkommen, dass diese Daten nicht oder nur in ungenügender Form vorliegen. Gerne unterstützen wir Sie auch an dieser Stelle mit individuellen Messkampagnen, Datenextraktion, Datenreparatur oder auch Digitalisierung historischer Datensätze.
Die anschließende umfangreiche statistische Datenauswertung legt das Optimierungspotenzial sowie die allgemeine Performance der Anlage offen. In Form eines detaillierten Berichtes mit Handlungsempfehlungen (kurzfristig, mittelfristig, langfristig) sowie einer Ergebnispräsentation diskutieren wir die gefundenen Potenziale und wie diese kosteneffizient ausgeschöpft oder sogar erweitert werden können.
- Optimierung
Sie optimieren, wir begleiten Sie dabei.
Kurzfristige Maßnahmen werden erfahrungsgemäß vom Betriebspersonal selbst umgesetzt. Hier handelt sich beispielsweise um kleine Anpassungen an den einzelnen Dosierstellen. Dies beinhaltet häufig nur das Verrücken des Dosierpunktes um wenige Dezimeter oder die Nutzung von Diffusoren und Tropfrinnen anstelle eines Einzelstrahls. Anpassungen dieser Art zielen auf primär auf Dosiermitteleffizienz und folglich auch auf eine dauerhafte Kostenersparnis ab.
Abbildung 1: Bild einer Dosierstelle mit Optimierungspotenzial

Mittelfristige Maßnahmen betreffen oft verfahrenstechnische Anpassungen. An dieser Stelle möchten wir deutlich sichtbare positive Effekte erzielen. Dies erfordert beispielsweise die Umstellung des Dosiermittels oder die Errichtung von neuen Dosierpunkten. Damit sensible Eingriffe wie diese die Betriebssicherheit nicht beeinträchtigen, beraten wir sie vor Ort und aus der Ferne. Die vorangegangene ausführliche Datenanalyse ermöglicht es uns binnen kürzester Zeit Zwischenauswertungen aktueller Daten durchzuführen und Probleme frühzeitig zu erkennen. Gerne können Sie uns auch einen Gastzugang zu Ihrem Leitsystem bereitstellen.
Langfristige Maßnahmen betreffen in der Regel bauliche Aspekte. In sehr wenigen Fällen sind bauliche Maßnahmen tatsächlich erforderlich. Als Planungsbüro unterstützen wir Sie auch bei baulichen Maßnahmen wie der Erstellung und Errichtung ganzer Dosierkonzepte und Dosierstationen sowie dem Bau einer gezielten biologischen P-Elimination.
- Erfolgskontrolle
Da wir Sie während der Optimierung Ihrer Anlage stetig begleiten, erfolgt die Erfolgskontrolle kontinuierlich und kumulativ. Zu jedem Monatsende schicken Sie uns Ihr Betriebstagebuch und bekommen in der Regel innerhalb eines Tages Übersichtsgrafiken und eine Einsetzung der Situation. Im Folgemonat wird die Auswertung um den neuen Datensatz erweitert. Um Gewissheit über die Prozessstabilität zu haben halten wir es für Sinnvoll Sie vom Jahrestemperaturminimum bis zum -Maximum zu begleiten oder umgekehrt. Sobald das gewünschte Ergebnis erzielt, wurde erstellen wir für Sie einen zusammenfassenden Abschlussbericht sowie eine Ergebnispräsentation.
- Optimierungserfolg
Besonders freut uns unsere jüngste Optimierung. Die Betreiber einer gut funktionierenden Kläranlage sind an die UNITECHNICS KG herangetreten, da sie sich zukünftig mit deutlich geringeren Ablaufwerten für Phosphor konfrontiert sehen. Die gute Performance der Anlage ließ auch uns zunächst vermuten, dass bauliche Maßnahmen unumgänglich sind. Die Potenzialanalyse wiedersprach der Ersteinschätzung. Im Falle dieses Kunden wurden die Dosierstellen geringfügig in Eigenleistung ohne nennenswerte Kosten angepasst. Die Dosiermenge konnte nach Umstellung des Dosiermittels und Anpassung der Position der Dosierstelle um etwa ein Drittel der zuvor benötigten Menge reduziert werden. Trotz des wesentlich teureren Dosiermittels gehen wir zunächst von einer Betriebskostensenkung aus bei höherer Betriebssicherheit und deutlich besseren Ablaufwerten. Der Erfolg war sofort sichtbar und setzte sich nach einer kurzen Testphase ohne Einschränkung fort.
Abbildung 2: Säulendiagramm zur Erfolgskontrolle

Entdecken Sie mit uns das Optimierungspotenzial Ihrer Anlage und reduzieren Sie die Phosphorfracht. Unsere Experten stehen bereit, um Sie bei jedem Schritt zu unterstützen und nachhaltige Verbesserungen zu erreichen.
Ihr Ansprechpartner zum Thema "P-Elimination" ist
Projektingenieur M.Sc. Michael Seewald.
Kontaktdaten: M.Sc. Michael Seewald
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