Ingenieurleistungen

… zur Vermeidung von Geruch und Korrosion in Entwässerungssystemen

Der rückläufige Wasserverbrauch und weite Transportwege führen zu langen Aufenthaltszeiten des Abwassers im Leitungsnetz. Ergänzend führen veränderte Inhaltsstoffe sowie höhere Abwassertemperaturen zu idealen Bedingungen für die Bildung von Schwefelwasserstoff. Negative Begleiterscheinungen sind oft Geruchsbelästigungen für den Bürger sowie biogene Schwefelsäurekorrosion, die den Anlagenbestand gefährdet. Die Sulfid-Bilanz von Unitechnics ist eine einzigartig praxisnahe Berechnungsmethodik, mit der wichtige Parameter für die Entstehung von Geruch und Korrosion in Entwässerungssystemen berechnet und prognostiziert werden können. Daten, wie z.B. Leitungsdimension, Leitungslängen, Gefälleverhältnisse, Abwassermengen und spezifische Abwasserparameter können aus dem GIS-gestützten Kanalkataster zur Verfügung gestellt werden. Sie fließen in das von Unitechnics entwickelte Simulationsmodell ein, das mit der Ermittlung der emissons- und korrosionsrelevanten Größen (z. B. Sulfidfracht, Abluftmenge, Emissionsstrecke und Korrosionspotential) die Basis liefert für die Entscheidung der effektivsten und wirtschaftlichsten Strategie. Damit ist die Unitechnics-Sulfid-Bilanz das ideale Instrument zur präventiven Vermeidung von Geruchsproblemen für jedes systematisch geplante, optimierte und/oder sanierte abwassertechnische System. Details zur Unitechnics-Sulfid-Bilanz und zum Hintergrund der biogenen Schwefelsäurekorrosion finden sich in unserem Fachaufsatz “Strategien gegen Geruch und Korrosion im Kanal”. Auszug Jahrbuch Bayern_2011 Gern erläutern wir dies konkret – bitte kontaktieren Sie uns zur Vereinbarung eines Gesprächstermins.

Kurzübersicht Ingenieurleistungen:
1. Emissionsanalyse (HS-Messung) in der Gasphase mit Auswertung und Handlungsempfehlung
2. Unitechnics-Sulfid-Bilanz
3. praxisnahe Bemessung/Dimensionierung von Lösungen in der Planung
4. konkreter technischer Variantenvergleich
5. qualifizierter Wirtschaftlichkeits-und Kostenvergleich (z. B. nach LAWA)
6. geeignete Standortwahl der Optimallösung

… zur Vermeidung von Oberflächen- /Fremdwasser in Entwässerungssystemen

Bereits bei einem Wasserstand von nur 10 mm auf Straßen können bei Starkregenereignissen mehr als 17 m³/h über die Lüftungsöffnungen der Schachtdeckel in das Abwassernetz einfließen. Schmutzwasserkanäle des Trennsystems sind auf diese hydraulische Belastung nicht ausgelegt. Zur Dimensionierung von Lösungen gegen den Zufluss dieser unerwünschten Oberflächenwassermengen ist es sinnvoll, zunächst die topograpischen Spezifika des betroffenen Entwässerungsgebiets zu erfassen. Dazu erstellen Ingenieure von Unitechnics eine Bestandsanalyse des betroffenen Geländes und kategorisieren die Lage der Schächte nach Gefährdungsklassen. Somit können u.a. oberflächige Fließwege charakterisiert und zukünftig spezifizierte digitale Geländemodelle erstellt werden. Die Daten der Bestandsanalyse sind die Basis für Empfehlungen zur Erhöhung der Betriebssicherheit der Anlagen bei Starkregenereignissen. Darüberhinaus sind nun auch Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen möglich. Eine Nachweisführung der Zuflussmengen über die Lüftungsöffnungen der Schachtdeckel kann durch den Einsatz des Unitechnics WaterCounter WaCo (zum Video) projektunterstützend erfolgen. Für hochwassergefährdete Regionen bietet Unitechnics Sonderlösungen an.

Kurzübersicht Ingenieurleistungen:
1. Bestandsanalyse
- Sichtung der Lagepläne
- Standortbegehung des betroffenen Abwassernetzes mit Fotodokumentation
- Kategorisierung der betroffenen Kanalschächte nach dem “Ampelprinzip”
- Erstellung eines qualifizierten Ausrüstungssplans zum gezielten Einsatz von Wasserverschlüssen
2. Nachweisführung zum Oberflächenwassereintritt über Schachtdeckel
- Auswahl repräsentativer Kanalschächte
- Durchführung der Mengenmessung durh Einsatz des Unitechnics WaterCounter WaCo mit Auswertung und Handlungsempfehlung